Qualifizierung & Weiterbildung

Hier finden Sie die Übersicht aller Qualifizierungen und Weiterbildungen, die von der PMG durchgeführt werden können. Diese können sowohl in der PMG als auch Inhouse in Ihrer Einrichtung durchgeführt werden.

Ein Großteil der Qualifizierungen und Weiterbildungen wird regelmäßig geplant und terminiert. Die aktuellen Starttermine finden Sie im PMG-Kalender. Andere Qualifizierungen und Weiterbildungen werden nicht regelmäßig oder nur auf Anfrage geplant. 

Basisqualifizierung Sucht – Umgang mit Menschen mit mehrfachen Beeinträchtigungen durch Abhängigkeitserkrankungen (CMA)

Die „Basisqualifikation Sucht“ hat das Ziel, grundlegendes Wissen über Suchterkrankungen, ihre Entstehung, Äußerungsformen und Behandlungsmöglichkeiten zu vermitteln. Darauf aufbauend werden Themen wie die kompetente Gestaltung der Pflegebeziehung, einschließlich des Umgangs mit aggressiven und schwierigen Verhaltensweisen sowie die Einbindung der Pflege in die lokalen Versorgungs- und (Selbst-) Hilfenetzwerke behandelt.

Beschäftigungsangebote für Menschen mit kognitiven Einschränkungen (BMKE)

Diese Kurweiterbildung verdeutlicht einerseits die Besonderheiten unterschiedlicher Diagnosen im Bereich kognitiver Einschränkungen. Andererseits wird ein hilfreiches und erprobtes Spektrum an Beschäftigungsangeboten für Menschen mit unterschiedlichen kognitiven Einschränkungen vorgestellt und praxisnah sowie professionell geübt.

Delegierbare Behandlungspflegen

Der Gesetzgeber hat es möglich gemacht, dass einzelne Behandlungspflegemaßnahmen auch an nichtexaminierte Pflegekräfte delegiert werden können. Unter Berücksichtigung der geltenden rechtlichen Vorschriften soll in diesem Seminar das dazu erforderliche Wissen vermittelt werden. Pflegekräfte sollen nicht nur dazu ermächtigt werden, die einzelnen Behandlungspflegemaßnahmen korrekt durchführen zu können, sondern ebenfalls über das notwendige Hintergrundwissen informiert werden. Die Vermittlung der Kenntnisse erfolgt in Theorie und mit praktischen Übungen.

Entspannungsverfahren für die Pflegepraxis

Die Tätigkeit als Pflegekraft/Pflegefachkraft erfordert eine Vielzahl an unterschiedlichen Kompetenzen und ist sowohl auf der körperlichen, als auch auf der psychischen Ebene anspruchsvoll. Nicht selten treten chronische Erschöpfungs-gefühle der Pflegenden in Form eines „Ausgebranntseins“ zu Tage. Umso wichtiger erscheint die Fähigkeit, sich im beruflichen Alltag kleine Inseln der Entspannung zu schaffen und für einige Minuten aufzutanken.

Gemeindeorientierte ambulante psychiatrische Pflege (APP)

Die Weiterbildung basiert auf der institutionsübergreifenden, kooperativen Gestaltung gemeindeorientierter psychiatrischer Versorgung. Die Zusammenarbeit mit Patienten, Angehörigen, psychiatrischen Diensten und gesundheitlichen, sozialen und kulturellen Angeboten eines Gemeinwesens ist ein entscheidendes Kriterium für den Erfolg von gemeindepsychiatrischer Arbeit. Mit dieser Weiterbildung soll sichergestellt werden, dass die psychiatrischen Krankenpflegekräfte die notwendige Haltung, das notwendige Wissen und die notwendigen Fähigkeiten entwickeln.

Gerontopsychiatrische Basisqualifikation (GPBQ)

Die Basisqualifikation richtet sich an Pflege- und Betreuungskräfte, die in der gerontopsychiatrischen Versorgung arbeiten (z.B. in Pflegeheimen, Wohnbereichen mit gerontopsychiatrischem Schwerpunkt, ambulanten Wohngruppen und in der ambulanten Pflege). Sie will in praxisorientierter Weise die Fertigkeiten vermitteln, die für eine wertschätzende, begegnungsorientierte, personenzentrierte und professionelle Arbeit mit gerontopsychiatrisch veränderten Menschen erforderlich sind.

Gerontopsychiatrische/-r WG- und Team-Koordinator*in (WGTK)

In der Weiterbildung erwerben Pflegekräfte und Pflegefachkräfte einen inhaltlichen Mix aus vertiefendem gerontopsychiatrischen Spezialwissen sowie grundlegende Organisations- und Koordinationskompetenzen und hilfreiche Kommunikationsmethoden. Hintergründe, Prozesse und Abläufe im ambulanten Pflegealttag werden besser verstanden und Verantwortung kann besser wahrgenommen werden. 

Gesundheits- und (Kinder-)Krankenpfleger*in, Altenpfleger*in in der Psychiatrie / staatlich anerkannt (FWB Psych)

Wie auch andere Bereiche sozialer und gesundheitlicher Hilfen ist die psychiatrische Versorgung einem umfassenden Wandlungsprozess unterworfen. Die Entwicklung geht von einer institutionszentrierten zu einer gemeindepsychiatrischen Praxis, in welcher der Anteil teilstationärer und ambulanter Hilfen wie auch der Einfluss der Patient*innen und der Angehörig*innen permanent zunehmen. 

Kinästhetik - Aufbaukurs

Der Kinaesthetics-Aufbaukurs baut auf dem Lernprozess während und nach dem Kinaesthetics-Grundkurs auf. Im Mittelpunkt steht die Auseinandersetzung mit der Bedeutung der Bewegungskompetenz für Lern- und Gesundheitsprozesse. Anhand der Kinaesthetics-Konzepte werden alltägliche Aktivitäten gezielt erfahren, analysiert und dokumentiert. Dadurch entwickeln die TeilnehmerInnen die Kompetenz, die Unterstützung von alltäglichen Aktivitäten in ihrem Berufsalltag gezielt als Lernsituationen zu gestalten.

Kinästhetik - Grundkurs

Der Kinaesthetics-Grundkurs ist der erste Basiskurs im Kinaesthetics-Bildungssystem. Im Mittelpunkt steht die Auseinandersetzung mit der eigenen Bewegung anhand der 6 Kinaesthetics-Konzepte. Dadurch können die Teilnehmer*innen in ihrem Berufsalltag erste Anpassungen machen, die sich positiv auf die Gesundheitsentwicklung von ihnen und ihren Klient*innen/Bewohner*innen auswirken.

Leitende Pflegefachkraft (PDL)

Ziel der Weiterbildung ist es, umfassend auf die Übernahme einer Leitungsposition (PDL, WBL) in der ambulanten oder stationären Pflege mit den stets wachsenden Anforderungen vorzubereiten. Neben aktuellem pflegerischem Fachwissen wird insbesondere das nötige Handwerkszeug wie Führungskompetenz und konzeptionelle Fähigkeiten vermittelt.

Palliative Versorgung im ambulanten Bereich (PallV)

In den letzten Jahren gab es wegen der bekannten und allgemein anerkannten Arbeit der Hospizbewegung eine zunehmende Beschäftigung mit dem Thema Sterben. Menschen begannen, genauere Vorstellungen darüber zu entwickeln, wie sie einmal sterben möchten. Parallel fingen auch Pflegeeinrichtungen an, in zunehmendem Maße die Möglichkeiten einer verbesserten, bewussteren Sterbekultur in ihren Häusern umzusetzen. Sie begriffen eine gute Palliativkultur als wichtiges Angebot an Bewohner und ihre Angehörigen.

Pflegeberatung nach § 37 und § 45 SGB XI

In der Weiterbildung zum/r Pflegeberater*in werden die Teilnehmer*innen darauf vorbereitet, Schulungen für pflegende Angehörige in deren häuslicher Umgebung (Einzelschulung) sowie Kurse für kleine Gruppen pflegender Angehöriger (Gruppenschulung) durchzuführen. Im Vordergrund stehen die Bereiche Pädagogik, Methodik und Didaktik. Am Ende des 4-Tagesseminars sind die Teilnehmer befähigt, Kurse für kleine Gruppen von pflegenden Angehörigen selber erfolgreich durchzuführen.

Qualifizierung zum/r Mentor*in für Pflegeberufe

Im Wettbewerb um die besten Mitarbeiter*innen müssen Pflegeunternehmen ihre eigenen Mitarbeiter*innen immer gezielter motivieren, fördern und sich etwas einfallen lassen, um sie langfristig zu binden. Mentoring ist hierfür ein geeignetes Instrument.

Qualifizierung zum/zur Ethikberater*in im Gesundheits- und Sozialwesen

Durch diese Weiterbildung soll sichergestellt werden, dass zukünftige Ethikberater theoretische Kenntnisse sowie praktische Fähigkeiten entwickeln und somit selbständig, professionell und verantwortlich als Ethikberater arbeiten können. Sie sollen in der Lage sein, eine für die Einrichtung sinnvolle Struktur der Ethikberatung mit zu entwickeln, ethische Problemstellungen zu identifizieren und den Prozess der Entscheidungsfindung zu moderieren. Diese Weiterbildung ist in drei Teilbereichen konzipiert. Sie umfasst das Basismodul sowie zwei Aufbaumodule. Diese können auch separat gebucht werden.

Qualifizierung zum/zur Hygienebeauftragten in der Pflege (HygB)

Diese Weiterbildung ist auf die täglichen Fragestellungen der Hygiene in den verschiedenen medizinischen bzw. pflegerischen Bereichen ausgerichtet und trägt dazu bei, dass Mitarbeiter mehr Sicherheit erlangen. Nach diesem Seminar wird es den Hygienebeauftragten möglich sein, einen auf ihre Einrichtung zugeschnittenen Hygieneplan zu erstellen.

Qualifizierung zum/zur Praxisanleiter*in (PAL)

Diese berufspädagogische Weiterbildung vermittelt die erforderlichen Qualifikationen, die zur Umsetzung der praktischen Ausbildungsinhalte von Auszubildenden in Pflegeberufen festgeschrieben sind. Die Weiterbildung orientiert sich an den aktuellen Ausbildungs- und Prüfungsordnungen für die Berufe in der Krankenpflege und für den Beruf der Altenpfleger*in sowie den Rahmenempfehlungen des Berliner Senats. Sie schließt mit dem Zertifikat „berufspädagogischen Zusatzqualifikation Praxisanleiter“ der PMG GmbH ab.

Qualitätsmanagement-Beauftragte/r für Pflegeeinrichtungen (QMB)

Ziel der Qualifizierung ist es, die zentralen Grundkenntnisse über QM- und Zertifizierungssysteme zu vermitteln, um daraufhin anwendungsorientiert und pflegespezifisch die einzelnen Qualitätsinstrumente und ihre Anwendung zu erarbeiten. Die Inhalte umfassen eine Einführung in den Gedanken des Qualitätsmanagements und einen Überblick über die verschiedenen Systeme, die im Gesundheitswesen Anwendung finden. Auch die MDK-Prüfkataloge sowie die Transparenzvereinbarungen finden ausführliche Berücksichtigung.

Stationsäquivalente psychiatrische Behandlung (StäB)

Im Rahmen des Gesetzes zur Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen (PsychVVG) hat der Gesetzgeber in §§39 und 115d SGBV die stationsäquivalente psychiatrische Behandlung als neue Krankenhausleistung für psychisch Erkrankte mit Krankenhausbedürftigkeit festgelegt.

Teamleitung im Gesundheits- und Sozialwesen (TL)

Teamleitungen im Gesundheits- und Sozialbereich sind Vermittler zwischen Pflegedienstleitung und dem pflegenden Team, sie sind Ansprechpartner*innen für Ärzt*innen und Angehörig*innen. Diese Aufgabe benötigt erweiterte Kompetenzen organisatorischer und vor allen Dingen auch kommunikativer Art. Kurz: Sie organisieren, koordinieren, kommunizieren. Ihre Aufgabenbereiche und Zuständigkeiten sind dementsprechend vielfältig, bedeutend und anspruchsvoll.