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Deprivationsprophylaxe

Deprivationsprophylaxe

Die Deprivation bezeichnet einen Zustand der Reizverarmung. Im Bereich der Pflege ist meist die sensorische sowie die soziale Deprivation gemeint. Die sensorische Deprivation kann beispielsweise durch Einschränkungen des Hör- und des Sehsinnes ausgelöst werden. Die soziale Deprivation durch einen Mangel an Reizen von Außerhalb (z.B. fehlende Besuche von Mitmenschen oder wenig Ansprache). Symptome können Halluzinationen oder Denkstörungen sein. Die Deprivationsprophylaxe umfasst alle Maßnahmen zur Vermeidung einer Deprivation.

 

Als Prophylaxen (Vorbeugung) werden alle Maßnahmen bezeichnet, die die Gesundheit erhalten bzw. deren Beeinträchtigungen durch Krankheit oder Unfälle verhindern sollen. Aufgrund bestehender Erkrankungen und Einschränkungen, ist es insbesondere bei der Pflege von alten Menschen sehr wichtig, prophylaktisch zu arbeiten. Dies ist Teil des beruflichen Selbstverständnisses aller Pflegekräfte und impliziert, vorausschauendes und verantwortungsbewusstes Denken und Handeln.

 

Teilnehmerzahl
12-16
Dauer
4 UE
Zielgruppe
Professionell Pflegende (examiniert und nicht examiniert)
Themenfeld

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