19. October 2017

Wundmanagement (40 UE)


Wundmanagement (40 UE)

Moderne Wege in der Versorgung chronischer Wunden

Chronische Wunden beeinflussen die Lebensqualität der Betroffenen über lange Zeiträume. In Deutschland wird die Zahl der Fälle auf 4–5 Millionen Menschen geschätzt. Um als Pflegeeinrichtung adäquat tätig werden zu können, ist es sinnvoll, einige Mitarbeiter mit vertieften Kenntnissen auszustatten.

Zu der Vielfalt von Faktoren, die den Wundheilungsprozess beeinflussen, zählen die zahlreichen neuen Materialien und Techniken im Bereich der Wundpflege, ihre Anwendbarkeit für verschiedene Wundarten und -phasen sowie die Fähigkeit zu einer korrekten Beurteilung der Wunde. Auch die Frage der Kompetenzverteilung zwischen Pflegenden und Ärzten sowie die korrekte Dokumentation gehören zum nötigen Handwerkszeug.

Inhalte:

  1. Anatomie/Physiologie der Haut
  2. Wunden und Wundheilung/Wundheilungsphasen
  3. Wundheilungsstörung
  4. Wundheilungsbeeinflussen Faktoren
  5. Ernährung bei Wundheilungsstörungen
  6. versch. chronische. Wunden (Ulcus Cruris, diab. Fuß Syndrom, Dekubitus)
  7. Wunddiagnostik
  8. Wund- bzw. Behandlungsanamnese
  9. Wunddokumentation und Wundbeschreibung
  10. Wundbehandlung, Verbandstofflehre (Grundlagen, Produktgruppen)
  11. Maßnahmenplanung und phasengerechte Wundversorgung

 

Anmerkung zum Thema Zertifizierung:
Der Expertenstandard (Ausgabe vom Juni 2009, S. 32) enthält eine Soll-Bestimmung, Qualifikationsangebote zum Thema „Wunde“ auszuwählen, die von einer Fachgesellschaft zertifiziert wurde. Gleichzeitig gibt er an, dass noch kein Qualifikationsprogramm auf dem Markt sei, das den Vorstellungen der Autoren entspricht.

Bei den Recherchen zur Zertifizierung konnten wir bislang nur Angebote finden, die entweder sehr umfangreich waren und die Herausbildung von Experten zum Ziel hatten, oder die durch die Kosten der Zertifizierung und der externen Zeugnisvergabe den Preis für den Kurs deutlich in die Höhe treiben würden.

In unserem Angebot geht es nicht darum, Wundexperten, -therapeuten oder –assistenten heranzubilden. Diese haben die Funktion, beratend hinzugezogen zu werden. Unser Angebot richtet sich an die Pflegekräfte, die die tägliche Pflege in qualitativ hochwertiger Form durchführen und hierfür über ein fundiertes, pflegewissenschaftlich aktuelles Wissen verfügen müssen. Zu diesem Zweck bieten wir den Kurs wie gehabt ohne externe Zertifizierung im Umfang von 40 UE an.

Unsere Dozentin ist fortlaufend in wissenschaftlichen Forschungsprojekten tätig, die sich u.a. um die Themenkreise Wundversorgung und Dekubitus drehen.

Dauer: 
40 UE
Zielgruppe: 
examinierte Pflegekräfte
Teilnehmerzahl: 
12-16

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