11. December 2017

"In wessen Händen liegt mein Sterben?"


"In wessen Händen liegt mein Sterben?"

Patientenautonomie, rechtlich gesehen

Fast alle Menschen möchten zu Hause sterben. Dennoch sterben nach wie vor die meisten im Krankenhaus. Viele Menschen haben Angst davor, das Ende ihres eigenen Lebens nicht mit gestalten zu können und gegen ihren Willen in eine Intensivbehandlung zu geraten, statt einfach einschlafen zu dürfen.

Spektakuläre Falldiskussionen in den Medien haben das öffentliche Interesse an dieser Problematik verstärkt. Viele  Unsicherheiten bestehen darüber, welche Maßnahmen der Sterbebegleitung oder der Sterbehilfe rechtlich zulässig sind, und was diese Begriffe tatsächlich beinhalten.

Die Schulung soll Orientierung darüber geben, welche Maßnahmen in Abstimmung mit dem Betroffenen, den Angehörigen und dem Hausarzt geboten sind oder unterlassen werden können und wann das Vormundschaftsgericht angerufen werden sollte.

Inhalte:

  1. Selbstbestimmungsrecht: gibt es das wirklich, und wo ist es verankert?
  2. Welche Leistungen kann man rechtswirksam einfordern oder ablehnen?
  3. Sind Ärzte, Pflegekräfte und Angehörige an diesen Willen gebunden?
  4. Was zählt unter den Begriff Sterbehilfe, und was ist legal?
  5. Rechtsdokumente, um den eigenen Willen wirksam festzuschreiben
  6. Entscheidungsgremien: Ethikkommissionen, Vormundschaftsgericht


 

Dauer: 
4 UE
Zielgruppe: 
Angehörige und Betroffene

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