14. December 2017

Wege zur Nutzerbeteiligung in der psychiatrischen Pflege


Wege zur Nutzerbeteiligung in der psychiatrischen Pflege

Einführung der Beteiligung von Psychiatrie-Erfahrenen

Beim Wandel von institutionszentrierten hin zu personenorientierten psychiatrischen Angeboten gewinnt die Beteiligung psychiatrieerfahrener Menschen immer mehr an Bedeutung. Sowohl in der UNO Behindertenrechtskonvention als auch von der EU Gesundheitsministerkonferenz wird gefordert, die Erfahrung und das Wissen der Betroffenen als wichtige Grundlage für die Planung und Entwicklung von psychosozialen Diensten einzubeziehen.

Bekannte und vielerorts realisierte Beteiligungsformen sind Nutzerräte, Beteiligung an Gremienarbeit und Nutzerbefragungen. Zunehmend entwickeln sich aber auch Ansätze, bei denen Experten durch Erfahrung direkt an der Praxis und der Weiterentwicklung der Psychiatrie beteiligt sind. In der Fortbildung werden innovative Projekte und Modelle aus dem In- und Ausland vorgestellt und Realisierungsmöglichkeiten für die eigene Praxis ausgelotet.

Themen:

1. Nutzerbeteiligung und Personenzentrierung in der psychiatrischen Arbeit

  • Beteiligungsformen
  • Warum überhaupt? Wirksamkeit und/oder Auswirkungen in der Praxis


2. Strategien zur Beteiligung von „Experten aus Erfahrung“ in der Praxis

  • Möglichkeiten der Beteiligung in ihrer Einrichtung
  • Veränderungen für MitarbeiterInnen und Institution
  • Eine neue Kultur entsteht: Welche neuen Haltungen braucht es?
  • Erarbeiten einer realistischen Vision für Beteiligung: Entwicklung eine Zukunftsszenarios
Dauer: 
1-3 x 8 UE
Zielgruppe: 
Leitungs-, Pflege- und Betreuungskräfte
Teilnehmerzahl: 
6-16

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