19. October 2017

Umgang mit fremdländischer Klientel


Umgang mit fremdländischer Klientel

am Beispiel türkisch muslimischer Patientinnen

Bei der Pflege von Menschen anderer kultureller Herkunft reichen Erfahrung und Intuition oft nicht aus, um die
Gefühle und Bedürfnisse der Patienten zu erkennen. Das Leben türkisch muslimischer Menschen ist geprägt von anderen Sitten und religiösen Regeln, einschließlich eines anderen Krankheitsverständnisses, anderer Hygienevorstellungen und einer anderen Form der Symptompräsentation.

Der Aufbau einer erfolgreichen Pflegebeziehung verlangt nicht nur ein Kennenlernen der „fremden“ Kultur sondern auch die Erkenntnis, wie sehr auch die eigenen Denk- und Verhaltensmuster kulturell bedingt sind und wie wir auf „Fremdes“ reagieren.

Inhalte:

  1. Transkulturelle Kompetenzen als soziale Fähigkeit
  2. Bedeutung von Angehörigen, Nachbarn, Kindern
  3. Geschlechtsrolle und Aufgaben innerhalb der Familie
  4. Alter und Pflegebedürftigkeit
  5. Sterben und Tod im Islam
  6. Bedeutung der „Ehre“ für das soziale Ansehen
  7. Kulturspezifische Formen der Kommunikation
  8. Krankheitsverständnis und Symptompräsentation
  9.  Der „chronische Ganzkörperschmerz“
  10. Die Kultur und der Islam
     
Dauer: 
8 UE
Zielgruppe: 
professionell Pflegende
Teilnehmerzahl: 
6-16

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