11. December 2017

Umgang mit aggressiven Verhaltensweisen Trainings


Umgang mit aggressiven Verhaltensweisen Trainings

Trainingspaket

1. Phase - Hospitation des Trainers vor Ort.

Ziel: genauer Zuschnitt des Trainingspakets auf die Bedürfnisse und den Kenntnisstand der MitarbeiterInnen und das Profil der Kunden/Patienten/Betreuten

2. Phase – eintägiger Führungskräfteworkshop

Ziel: Prozesstransparenz

  • Wie wirken sich gewaltsame Situationen auf MitarbeiterInnen aus
  • Welche Einflussmöglichkeiten hat ein Arbeitgeber
  • Erarbeitung eines verbindlichen Rahmens, innerhalb dessen die MitarbeiterInnen sich zum Thema „Umgang mit aggressiven Verhaltensweisen“ bewegen sollen
  • Welche Entscheidungen dürfen sie in kritischen Situationen selber treffen
  • Welche Hilfen stehen ihnen nach einem erfolgten Übergriff zur Verfügung
     

Optimal wird dieses Modul mit zwei Dozenten gestaltet. Als Ko-Dozentin arbeiten wir mit einer Psychologin zusammen, die MitarbeiterInnen nach Gewaltsituationen betreut. Aus ihrer Praxiserfahrung kann sie viel zu einem Verständnis darüber beitragen, welche Faktoren betriebsseitig dazu beitragen können, ob ein gewaltsamer Vorgang in eine Traumatisierung und letztlich Arbeitsunfähigkeit mündet, oder ob die MitarbeiterInnen die Erfahrung bewältigen können.


3. Phase - MitarbeiterInnentraining

Gruppen à 10-12 MitarbeiterInnen erhalten jeweils ein zweitägiges Training in den Kursräumen des Trainers.

Inhalte des Theorieteils:

  1. Definitionen (Konflikt, Aggression, Gewalt)
  2. Konfliktverlauf
  3. Prävention
  4. Intervention und Krisenmanagement
  5. Aufarbeitung und mögliche Folgen eines gewalttätigen Zwischenfalls
  6. Fallbesprechung zu individuellen Konfliktsituationen
  7. Erarbeiten von Lösungsstrategien und Nachspielen selbiger in Form eines Rollenspiels

     

Inhalte des Praxisteils:

  1. Wissen und Übungen zu Thema Körpersprache, nonverbale Kommunikation
  2. Arbeiten mit der Stimme
  3. Selbstsicherheit
  4. Nähe-Distanz im therapeutischem Kontext
  5. Griffe und Techniken zur Befreiung aus: relevantem Festhalten an Armen/Kleidung sowie Würgen und Haare ziehen

     

4. Phase - Ausbildung von 2-3 Mitarbeitern zu Deeskalationstrainern

Ziel: Die MitarbeiterInnen sind in der Lage, mit den Betreuten Impulskontrolle und Handlungsoptionen zu trainieren, die diese in die Lage versetzen, auf übergriffiges Verhalten zu verzichten. Hier wäre es sinnvoll, gemeinsam mit anderen Einrichtungen eine hinreichend große Gruppe von TeilnehmerInnen zu bilden.

Die Dauer der einzelnen Phasen ist variabel und wird zu Beginn des Trainingspaketes in Absprache mit dem Trainer erarbeitetet.

 

 

Zielgruppe: 
Geeignet für Psychiatrische Einrichtungen, Krankenhäuser, Rettungsstellen, Beratungsstellen, öffentliche Einrichtungen mit Kundenkontakt wie Ämter und Schulen

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