19. October 2017

Lüge und Wahrheit im Umgang mit Menschen mit Demenz


Lüge und Wahrheit im Umgang mit Menschen mit Demenz

Seit wir mit der Bushaltestelle arbeiten, sind die Bewohner viel leichter zu beruhigen, sagen viele Einrichtungen. Lügt uns nicht an, sagt der Demenz-Betroffene und Aktivist Richard Taylor.

Spätestens seitdem Menschen mit Demenz sich selbst zu Wort melden und Gelehrte in Fachzeitschriften leidenschaftliche Debatten zur Frage von Scheinwelten, Lüge, Wahrheit und Pflegebeziehung ausfechten, rückt die Frage stärker in den Mittelpunkt, welcher Umgang mit veränderten Realitätswahrnehmungen bei Menschen mit Demenz förderlich ist.

Gibt es einen Unterschied zwischen „mitgehen“ und „vorspielen“? Gibt es nur schwarz und weiß? Was ist Wahrhaftigkeit? Was ist Lüge und ist sie unethisch? Was macht sie mit der Pflegebeziehung? Ist Konfliktvermeidung immer hilfreich, oder nur praktisch?

Der Workshop beginnt mit einem Impulsreferat; es folgen begleitete Diskussionsrunden und Erfahrungsaustausch.

Dauer: 
8 UE
Zielgruppe: 
Pflege- und Leitungskräfte, Angehörige, Betroffene
Teilnehmerzahl: 
6-16
Zugangsvoraussetzungen: 
praktische Erfahrung im Umgang mit Menschen mit Demenz

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