11. December 2017

Der Wille des Patienten am Lebensende


Der Wille des Patienten am Lebensende

Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung

Die immer höhere Lebenserwartung der Menschen durch den medizinischen Fortschritt bringt es mit sich, dass sich immer mehr Menschen mit der Frage auseinandersetzen müssen, wie sie ihr Leben bis zum Ende hin selbstverantwortlich gestalten wollen. Häufig sind sie in aktuellen Entscheidungssituationen nicht mehr in der Lage, ihre Wünsche verbindlich zu äußern.

Die Patientenverfügung genannt, unterstützt von Vorsorgevollmacht oder Betreuungsverfügung, eröffnet rechtlich verbindliche Gestaltungsmöglichkeiten existentiell wichtige Regelungen im Vorfeld zu treffen für den Fall einer zukünftig eintretenden Entscheidungsunfähigkeit.

Die neu geschaffene gesetzliche Regelung der Patientenverfügung trägt zur Verminderung der bisher bestehenden Unsicherheiten und Unwägbarkeiten über die Verbindlichkeit der Patientenverfügung bei.

Das Seminar vermittelt die rechtlichen Grundlagen unter Berücksichtigung ethischer und medizinsicher Fragestellungen und bietet konkrete Bausteine und Beispiele für die Erstellung von Patiententestament und Vorsorgevollmacht an.

Schwerpunkte:

  • Das Selbstbestimmungsrecht als Grundlage für Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung
  • Form und Inhalt der Patientenverfügung nach der gesetzlichen Regelung vom September 2009
  • Rechtsstellung des gesetzlichen Betreuers
  • Rolle des Gerichts bei der Entscheidungsfindung
  • Definition und Inhalt der Vorsorgevollmacht
  • Wirkung der Vorsorgevollmacht
  • Definition, Inhalt und Wirkungsweise der Betreuungsverfügung
  • Praktische Fragen im Umgang mit Patientenverfügung, Vorsorevollmacht und Betreuungsverfügung in Seniorenheimen, Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern
     
Dauer: 
8 UE
Zielgruppe: 
Professionell Pflegende, Betreuer, Ärzte

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