15. December 2017

"Das braucht Ihre Chefin ja nicht zu wissen“


"Das braucht Ihre Chefin ja nicht zu wissen“

Warum es so schwierig ist, in der WG eine professionelle Distanz zu wahren

Eigentlich ist es genau das, was die Pflege in der Wohngemeinschaft so befriedigend macht: man hat Zeit, sich kennen zu lernen. Man weiß umeinander, um Gewohnheiten, Familienbande. Für Angehörige und Patienten ist man kein anonymer Dienstleister, sondern ein Mensch, jemand  Vertrautes.

Und, wie auf dem Dorf oder in der Familie: das Interesse wird gegenseitig –„Wie geht’s denn Schwester Sabine mit ihrem neuen Freund“ kann schnell mal aus Versehen detailreich beantwortet werden, wenn man seit Monaten an kleinen Freuden, an Frust und Trauer teilhat. Frau Müller wäre auch sehr beleidigt, wenn man „ich darf darüber nicht sprechen“ antworten würde.

Was heißt eigentlich „professionelle Distanz“ im Gefüge einer WG? Und wie schafft man es, in einer menschlich zum Teil sehr vertrauten Gemeinschaft Distanz zu wahren, ohne die menschliche Seite zu verlieren? Ein Seminar mit viel Praxis, Debatte und dem allseits beliebten Rollenspiel.

Dauer: 
8 UE
Zielgruppe: 
WG-MitarbeiterInnen
Teilnehmerzahl: 
6-16

Inhouse-Angebot anfragen


Schlagwörter: