18. October 2017

Begegnungen - Angehörige, die dritte Dimension in der Psychiatrie


Begegnungen - Angehörige, die dritte Dimension in der Psychiatrie

Eine psychische Erkrankung trifft niemals nur den kranken Menschen allein, sondern immer auch die unmittelbaren Angehörigen. Mehr als die Hälfte der psychisch kranken und psychisch behinderten Menschen leben in ihrer Familie. Psychische Erkrankungen stellen Familien, Partner und Freunde vor unbekannte und verunsichernde Situationen, sie werfen viele Fragen auf.

Die Angehörigen schwanken zwischen Verständnis und Mitleid einerseits und Ohnmacht und der Schwierigkeit, die Krankheit anzunehmen andererseits, sowie zwischen Schuld und Verantwortung für das Geschehen – ein nervenzermürbendes Wechselbad der Gefühle. Die emotionale und soziale Belastung der betroffenen Familien ist enorm.

Bei der Suche nach hilfreichen Antworten und weiter führenden Informationen steht der Angehörige vor einem schwer überschaubaren und gelegentlich schwer verständlichen Angebot, häufig fühlen sie sich mit ihren Problemen alleingelassen.

Im Seminar soll in Form eines Workshops der Frage nachgegangen werden, welche Bedeutung Angehörige im Prozess der Krankheitsbewältigung des/r Betroffenen haben und wie Begegnung zwischen Angehörigen und Professionellen gelingen kann.
 

Dauer: 
8 UE
Zielgruppe: 
Pflegende
Teilnehmerzahl: 
6-16

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