14. December 2017

Begegnung durch Berührung


Begegnung durch Berührung

Wertschätzende Kommunikation durch Berührung im Umgang mit dementiell erkrankten Menschen

In der Pflege ist die Berührung von Mensch zu Mensch ein wesentliches Medium für pflegerisches und therapeutisches Handeln. Pflegende sind „Berufsberührer“ – aber die Bedeutung berührender Kontakte wird oft unterschätzt. Berührung bedeutet Kommunikation und ist Basis der Verständigung, besonders wenn die Sprache nicht mehr zur Verfügung steht. Über die Art und Weise wie berührt wird, vermitteln sich unterschiedliche Informationen, die auf nonverbaler Ebene wahrgenommen werden.

Die Patienten und Bewohner wünschen sich achtsame respektvolle Berührungen, besonders von professionellen Pflegekräften. Respektvolle Berührungen fördern die Beziehung und eröffnen Kommunikationsmöglichkeiten insbesondere mit Menschen, zu denen sprachlich schwer einen Zugang zu finden ist.

Inhalte:

  • Berührung – Basis des Lebens
  • was unterscheidet wertschätzende Berührung von „normaler“ Berührung?
  • wie entsteht wertschätzende Berührung?
  • und wie kann ich sie vermitteln?
  • wie kommunizieren dementiell erkrankte Menschen?
  • wie kann ich sei verstehen lernen?
  • welche Möglichkeiten stehen mir zur Verfügung?


Mit Körper- und Wahrnehmungsübungen und einfache Berührungen durch PartnerInnen werden die zentralen Haltungen und Kompetenzen, die eine respektvolle Berührung ausmachen, erfahren und umgesetzt.

Das Seminar kann für die Arbeit mit Patienten mit unterschiedlichen Formen der Bewusstseinstrübung zugeschnitten werden, beispielsweise für Menschen im Wachkoma.
 

Dauer: 
4 oder 8 UE
Zielgruppe: 
Pflegende
Teilnehmerzahl: 
6-16

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